Fördergelder:

Bafa:  Es gibt seit dem 1.8.2016 von der bafa 30% zurück für neue Pumpen und hydraulischem Abgleich (neue Heizkörperventile). Antrag vorher und ausschließlich online stellen!

KFW: Es gibt Geld von der KFW für Heizungserneuerung (Einzelmaßnahmen). Das KFW-430-Programm gilt bis zum 2-Familienhaus vor Baujahr 2002 (ab 3-Familienhaus Darlehen). 10% oder 15% der Investionskosten werden ausgezahlt. Antrag über einen Energieberater vorher stellen. Unser Energieberater Marco Lehmann berät sie gerne.  KfW Portal .

Handwerkerrechnungen sind weiterhin für den Eigenbedarf absetzbar. Zumindest der Arbeitslohn/Montagelohn einer Handwerkerrechnung ist -bis 6000€ - mit 20% anrechenbar. Das heißt sie bekommen ihre Steuerschuld um bis zu 1200€ gemindert !

Solarthermie: Geschenkt werden von der bafa 2000€ für heizungsunterstütze Anlagen. Zusätzlich gibt es 500€ Kesseltauschbonus.  Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung werden mit 500€ gefördert. Förderübersicht bafa hier klicken und auch das Energie Anreizprogramm APEE (seit 1.2016) der bafa beachten. Bei Fragen zu Solarthermie www.bafa.de oder Bafa-Hotlinenummer 06196-9081009.

Biomasse (Holz) Heizungen  werden von der bafa mit Zuschüssen von mindestens 2000€ gefördert. Die KfW hat ab 2016 seine Förderungen erhöht. Förderübersicht bafa hier klicken und auch das APEE (seit 1.2016) der bafa beachten.

Infos:

Öltanks: Die deutsche Regelflut untersagt Heizungsbauern seit 8.2017 ohne Zusatzausbildung Arbeiten an Öltanks.

5 Jahre Garantie: Die Hersteller gehen teilweise nur mit Einschränkungen von 2 auf 5 Jahre Garantie.  Viessmann für alle Geräte ab 4.2016 die sich mit einem Modem aufschalten, für Vaillant bei bestimmten Modellen ab 2013 nur nach Antragstellung und nur nach spezieller Abnahme durch Vaillant, bei Junkers lediglich für Systempakete.

Energielabel: Ab 26.9.2015 lieferte uns die europäische Regelflut die Öko-Design-Richtlinie. Jede neu angebotene oder installierte Heizungsanlage erhält jetzt ein Energielabel. Der Bestand wird ab Januar 2017 nachgelabelt. 

Wärmemengenzähler: Laut Heizkostenverordnung müssen alle Warmwasserspeicher in Mietobjekten mit einem seperaten Wärmezähler ausgestattet sein. Nur bei Kompakt- oder Kombigeräten (eine Einheit von Speicher und Kessel) entfällt diese Maßnahme.

Trinkwasserverordung: Die geänderte Trinkwasserverordnung ist seit 2011 gültig. Danach müssen alle Trinkwasserspeicher ab 3Familienhaus (mind.400l-Speicher) angemeldet und weitestgehend regelmäßig - z.B. mit Hilfe von Probenahmeventilen - auf Legionellen geprüft werden.

Hydraulischer Abgleich ist u.a. Pflicht bei Austausch einer Heizung oder Beantragung eines KfW Zuschusses. Alle Heizkörperventile werden auf die jeweils vom Heizkörper benötigte Energiemenge durch Voreinstellung reduziert, die Rücklauftemperatur dadurch verringert. Das optimiert die Wärmeverteilung und verringert Energiekosten. Dafür müssen allerdings oft alle Ventile erneuert oder umgerüstet werden.

Energieausweis ist Pflicht bei Vermietung, Verkauf und Verpachtung von Immobilien. Für Gebäude nach Baujahr 1965 war er bereits seit 1.1.2009 notwendig. Für Neubauten war er bereits Pflicht seit 2002. Ab Mai 2014 enthält er neben dem Energiebedarf auch die Gebäudeeffizienzklasse von A+ bis H.

Stirlingmotoren (Mikro-KWK) werden z.B. in Gaskesseln eingebaut und erzeugen Strom. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 90% und somit wird der Strom zwar auch mit fossilen Brennstoffen erzeugt und der dazugehörigen Umweltbelastung, aber mit wesenlich weniger Energieverlusten bei der Erzeugung und Transport des Stroms. Die finanzielle Wirtschaftlichkeit ist momentan allerdings zweifelhaft.

Wärmepumpen sind überwiegend Stromheizungen die mit Kältemittel arbeiten. Durch den Entzug von Energie aus der Umwelt (Luft, Boden) können sie die 2 bis 5fache Energie dafür aber wieder abgeben. Ihre Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ist also abhängig von Art und Kosten der Stromerzeugung.